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  • AutorenbildFlorian Geiger

rocking in Wien - DNS@TPBR2023 - Teil 1/2

Erstens kommt es anders..


5.40 Verbindung nach Zürich Hbf., dann 6.40 mit dem railJet der ÖBB nach Wien - es geht also los!



Sveny hat mir seine TranZbag fürs Reisen mit dem Rad in Zügen geborgt, dafür schon mal vielen Dank. Im Moment steht das Bike mit demontierem Vorderrad und eingepackt im Wagen 24 bei den Koffern und es gab noch keine Beschwerden. Eine Sitzplatzreservierung für +3€ Aufpreis ist zu empfehlen und lohnenswert.


Nach der Ankunft in Wien erfolgt der CheckIN im zuvor gebuchten Airbnb bei Raphael und im Anschluss geht's zum Bike Check.



Die Regelung mit den Abmessungene der Reflektorklebestreifen an Bike und Helm sind mir leider immer noch ein Rätsel. Naja, dafür gibt's ja dann den Check! Am Ende wurde alles doch sehr entspannt gesehen und das geforderte Mindestmaß von 2x7cm nicht nachgemessen.



Start ist dann Sonntag 9.7.2023 um 12.15 am Wiener Schlossplatz Schönbrunn, wobei sich die Startzeiten splitten und einige früher starten, eben verschiedene Startblöcke.


Die Strecke beläuft sich aufgrund einer Planänderung nun auf ca. 2500km und knappe 37000 hm - das löst bei mir sämtliche Fragezeichen im Kopf aus!



Viele sagen, man solle nur in Etappen denken, dennoch haben alle von mir geplanten 10 Etappen mehr als 200km und die allermeisten sind mit über 3000hm knackig! Mal sehen ob das Ultracycling was für mein Gemüt übrig hat, oder ob Ich mir dann doch zu bequem bin?!



Es ist gerade 9.02 und die Zugsprecherin meldet die Haltestation 'St. Anton am Arlberg' durch. Diesen Streckenabschnitt (Arlbergpass) dürfen Radfahrer aufgrund von Tunnelarbeiten und der daraus entstanden Verkehrsumleitung nur abwärts folgen, demnach habe Ich die Planung übers Montafon in Angriff genommen. Einige derer, die ebenfalls die Dolomiten aus Süden anfahren (northbound) versuchen es mit einem Shuttlebus.



Mein gestecktes Ziel ist Zürichsee, dann hoffentlich noch gute Beine und keine Beschwerden. Andernfalls gehts am See zurück nach Hause. Das ist mitunter auch der Grund für die kurzfristige Streckenänderung, von dem ursprünglichen Plan die Dolomiten von der Nordseite nach Italiens Süden anzufahren.



Wie das so ist mit dem Packen, es ist immer zu wenig Platz! Aber die warme Fliesjacke und die zweite Radhose, auf jeden Fall noch warme Socken..am Ende hat dann irgendwie alles reingepasst. Schlafsachen sind nun doch mit an Bord. Irgendwie ist das alles schon ziemlich stressig und aufwändig, möglicherweise stellt sich für einen erfahrenen Radreisenden irgendwann eine Routine ein, ich war jedenfalls zwischen Arbeit und Familei in den letzten 3 Wochen bis gestern Abend immer beschäftigt.



Irgendwie muss Ich Sveny zustimmen, einfach Urlaub machen ist das nicht. Vor allem, wenn man die Kosten für Material und Zubehör kalkuliert und das Zeitbudget für Streckenplanung, Strategie und Logistik berücksichtigt. Hört sich ja beinahe so an, als würde Ich das nicht freiwillig machen, ohje!

An der Stelle schönen Aufenthalt in maybe Norwegen @Sveny.



Nach den Gewittern heute Nacht und den Regenfällen heute morgen scheint jetzt die Sonne. Wenn Ich aus dem Zugfenster schaue sehe Ich einige kleiner und größere Bergketten und beschauliche Dörfer in idyllischer Kulisse. Das macht dann wieder Lust auf mehr.


Noch schnell in Aldi einkaufen und immer noch auf der Suche nach der Motivation..


Ende Teil 1/2..

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