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  • AutorenbildFlorian Geiger

rocking in Wien - DNS@TPBR2023 - Teil 2/2

...und Zweitens als man denkt!


Nach einer unruhigen und sehr warmen Nacht in Wien schleppte Ich das Bike am Morgen gegen 8 Uhr das Treppenhaus runter.



Alles fühlte sich irgendwie nicht richtig an - alles ging mir durch den Kopf, als Ich dann zum Startpunkt rollte.



Okay, Café suchen und dann Inne gehen!!



Was ist richtig, was fühlt sich gut an? Irgendwie hatte Ich nach dem ganzen Vorbereitungsstress neben der Arbeit keinen Kopf mehr für das Rennen. Ich fühle es gerade nicht! Private Gründe machen mich ebenfalls nachdenklich und nach einem Telefonat mit meiner Frau waren die Zeichen gesetzt. Was mach Ich jetzt nur, kann Ich so kurz vor dem Start aufgeben? Wem muss Ich denn etwas beweisen? Welche Alternative gibt es?



Die Entscheidung fiel für mich 2 Stunden vor dem Start - Ich bin raus! Es geht von Wien straight bis an die deutsche Grenze - Ich bin motiviert!

Es tut mir für alle diejenigen Leid, die sich mit mir auf tolle Bilder und spannende Eindrücke vom Rennen gefreut haben - sorry!


ich fühle genau das - spontan, sportiv und abenteuerlich!


Entlang der Donau und über hügeliges Terrain schickte mich der fast track von Komoot, dann wieder durch Städte und gesperrte Straßenabschnitte, was nachts wirklich nicht zu gebrauchen war. Aber es gab immer ein Ziel bei über 40 Grad - Tanke anfahren und cold Drinks!!



Es rollte sehr bescheiden - the heat is on!



Anfangs war es sehr wellig, dann ging's an der Donau etwas flacher entlang und es kühlte langsam ab.



Die Nacht brach ein und endlich gabs POWER! Die Temperaturen waren wirklich unerträglich, vor allem bei den Steigungen. Respekt und Mega Leistung für alle die das an den Bergen beim Race durchhalten!


Endlich, nach 300km dann das Schild, Staatsgrenze! Ich war mittlerweile mit über 12 Stunden Fahrtzeit unterwegs, jetzt halt es eine Schlafstätte zu finden - Kirche oder Bushaltestelle.



Leider haben die deutschen Haltestellen selten eine durchgehende Bank, die sich als Liegefläche eignet und eine Kirche konnte Ich dann Nachts um 2 Uhr nicht mehr sehen! Also weiter fahren bis sich etwas finden lässt..



Da war Sie dann, eine schmale Bank an einem privaten Carport, als überdachte Bushaltestelle direkt an der Straße. 2.30 Uhr, Zähne Putzen und ab in Schlafsack.


Good Morning!



Die ersten eBike Pendler, Busse und Roller sausten ab 5 Uhr morgens dann an mir vorbei. Da blieb nicht mehr viel Schlaf, also aufstehen und alles einpacken, schnell Zähne putzen und Frühstück aufsuchen!



Der Pendlerverkehr war am Morgen unerträglich und wiedermal geprägt von unglaublichen Überholmanövern. Die Entscheidung fiel dann auf eine Rückreise ab Altötting mit der DB.

passiert. Am Bodensee stieg eine Frauengruppe ein und suchte das Fahrradabteil auf, da hier wenigstens noch die Klimaanlage läuft. Darunter war dann meine Schwiegermutter, die Welt ist doch klein!



Auf neue Abenteur und vielleicht TPBR2024!?


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